Tag 6: Schweiz, Österreich, Deutschland, Österreich
Heute morgen machten wir uns still und leise auf den Weg Richtung Osten, um Roman, unseren Gastgeber, nicht zu wecken. Theresa, ihres Zeichens auch eine Churfürstin, hat uns in St.Gallen zum Frühstück eingeladen, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen durften. Danke nochmal an Roman für die bequeme Couch!
Regen begleitete uns in die Stadt, in der Dominiks Alma mater zuhause ist. Die Stimmung hob sich aber merklich, als wir von Theresa und ihrem voll gedeckten Frühstückstisch empfangen wurden: Candy-Bacon, Pancakes und ein riesen Obstsalat liessen die Frühstücker-Herzen höherschlagen! Wir hauten rein, als ob es kein Morgen gäbe, und machten uns voller neuer Energie auf den Weg, um die Stadt in Eilestempo (wegen dem Regen, und ein bisschen wegen dem Heimweh) touristisch auszuquetschen. Ein obligatorisches Foto vom üppingen Frühstückstisch und der bezaubernden Theresa gibt es leider nicht - der Regen liess uns völlig auf die Kamera im Auto vergessen :-( Dennoch: Ein grosses Danke an Theresa für die Gastfreundschaft!
Die Tour durch St.Gallen hatte nur drei Stopps: Die drei Weiher, die Universität St.Gallen (HSG) und Dominiks Wohnung in der Metzgergasse 7. Leider hatten wir keinen Schlüssel und konnten uns so nur das Haus von aussen ansehen.
Nachdem wir alle Sightseeing-Punkte abgeklappert hatten machten wir uns auf den Weg Richtung Heimat, wo wir einen Boxenstopp geplant hatten. Nach 5 Stunden Autofahrt nahmen uns unsere Familien in Pregarten und Tragwein endlich in Empfang, und wir durften noch eine letzte Nacht in unseren eigenen Betten schlafen!
Die Stimmung war entsprechend gut, was wie immer nur schlechtes bedeuten konnte: Unsere Team-Mechaniker Fritz und Christian hatten nach einer kleinen Inspektion nichts gutes zu berichten :-( Der weisse Rauch, von dem wir nahe Genf berichtet hatten, stellte sich als Zeichen für ein kaputtes Kühlaggregat der Klima-Anlage heraus. Der automatische Ein-Aus-Schalter, der die Temperatur des Kühlaggregats über dem Gefrierpunkt hält (oder so ähnlich) funktioniert nicht mehr, wodurch das Kühlaggregat ständig einfriert und das dort kondensierte Wasser in den Fahrgastraum dringt. Kein Wunder also, dass die Scheiben ständig anlaufen (wir haben dagegen klugerweise die Klimaanlage auf extrem kalt gestellt gehabt) und der Boden komplett durchnässt ist.
Könnte schlimmeres geben, denken wir, und freuen uns auf den morgigen Tag, an dem wir die Heimat endgültig Richtung Ulaanbaatar verlassen!