Tag 25: Kasachstan, Russland
Das heutige Ziel war klar: Barnaul in Russland, von wo es nur mehr eine Tagesfahrt bis zur Mongolischen Grenze sein sollte. Der Weg dorthin war leider wieder sehr unspektakulär.
Bis zur Grenze passierte nichts besonderes - nur viel Kasachische Landschaft, die wie immer sehr flach und äusserst dünn besiedelt war. Je weiter nördlich wir kamen, desto mehr Vegetation gab es - nahe der Grenze sogar Wälder und Ackerflächen, wie wir sie aus dem Mühlviertel kennen.
An der Grenze angekommen trafen wir ein Team aus Irland, welches direkt vor uns in der Schlange stand. Nach einer halben Stunde öffnete sich der Kasachische Balken für uns, und wir durften ausreisen, nur um vor der Russichen Grenze wieder fast zwei Stunden warten zu dürfen. Der Platz zwischen den beiden Posten war nicht groß - vielleicht 100 Meter - es haben sich jedoch gleich 6 (!) Spuren an Autos gebildet, die jeden verfügbaren Platz ausnutzen, um schneller nach vorne zu kommen.
Patrick, zu der Zeit am Lenkrad, schlug sich Tapfer im Kampf gegen die Russischen Autos, und nach insgesammt drei Stunden passierten wir die Kasachisch-Russische Grenze in Richtung Barnaul.
Dort angekommen suchten wir nach einem Hotel, was sich als relativ schwierig herausstellte, denn die ersten drei Hotels, die wir aufsuchten, hatten keine freien Zimmer mehr! Erst das vierte Hotel, das wir ansteuerten, nahm uns auf.
Das Abendprogramm war klar: Noch einmal Internet ausnutzen, bevor es in die Mongolei ging, und ein möglichst westliches Restaurant aufsuchen, um unsere etwas beleidigten Mägen zu besänftigen. Wir wurden fündig, und bestellten uns gleich drei große Pizzas in einem Papa Jones Pizza Restaurant :-)