Tag 22: Kirgistan
Der heutige Tag hat endlich wiedermal mit einem guten Frühstück begonnen: Es gab eine Art Palatschinken, und Patrick und Marco haben am Vorabend Nutella gekauft. Gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Bishkek, das rund eine Tagesfahrt entfernt liegt.
Am Vormittag trafen wir ein anderes Team. Drei sehr nette Schotten, die in Edingburgh Medizin studieren, standen mit ihrem Nissan Micra am Strassenrand, um ihren Motor etwas abkühlen zu lassen. Wir blieben stehen, plauderten ein wenig, und beschlossen, gemeinsam im Konvoi nach Bishkek zu fahren.
Die Strasse war spektakulär: Es folgte Passstraße an Passstraße, allesamt sehr gut ausgebaut, mit schönem Ausblick und nicht allzuviel Verkehr. Leider war der Nissan Micra bergauf nicht der allerflotteste, aber dafür holten die Jungs bergab einiges an Zeit heraus ;-)
Wir gaben ihnen eines unserer beiden Walkie-Talkies, und es folgten einige witzige Funksprüche. Auf einer langen Geraden wurden wir, als wir gerade hinter dem Micra fuhren, von der Polizei zur Seite gewunken. Anscheinend gilt in Kirgistan Tagfahrlichtpflicht, was wir leider nicht wussten! 20 $ später war der grantige Polizist wieder freundlich, und wir durften (diesmal mit Licht) weiterfahren.
Erst gegen Abend kamen wir in Bishkek an, und fanden gleich auf anhieb das anvisierte Hotel. Man sprach dort leider kein Wort Englisch, dafür konnte eine der Kirgisinnen dort Deutsch! Wir nahmen drei Zweier-Zimmer und teilten uns eines mit dem anderen Team.
Ein paar Spagetti-Nudeln frisch vom Camping-Kocher später fanden wir uns mit einem etwas älteren Deutschen Ehepaar an der Hotel-Bar wieder, und die beiden erzählten von ihren Reisen auf der ganzen Welt. Als die Hotel-Bar dann zusperrte war es Zeit für unseren Schönheitsschlaf, der für Dominik, der sich ein Zimmer mit Ean aus dem anderen Team teilte, leider nicht wie von der Schönheitsfee verordnet allerruhigst verlief: Ean bekam leider, wie auch ein Teamkollege von ihm, Magenprobleme und verbrachte mehr Zeit auf der Toilette als im Bett...









